Rückblick OLMA 2026

Rangliste Nationale Blüem- und Gurtschau

Rangliste Eliteschau 2026

Tierkatalog 2026

Spitzenkühe im Rampenlicht der Olma

Bei strahlendem Herbstwetter präsentierte sich an der 24. Vier-Rassen-Eliteschau auf dem OLMA-Areal die breitgefächerte Schweizer Viehzucht. Zwei Richter beurteilten die ausgestellten Kühe der Rassen und Zuchtrichtungen Holstein, Fleckvieh, Jersey, Brown Swiss und Original Braunvieh. Neben den begehrten Miss-Titeln sorgten eine eindrückliche Zuchtfamilie und sechs Kühe mit einer Lebensleistung von über 100'000 kg Milch für besondere Momente.

Text: Livia Meier, LZSG Salez      Bilder: Hugo Studhalter, Braunvieh Schweiz

 

Holstein-Kuh mit über 92'000 kg Milch triumphiert

Mit den Holstein-Kühen wurde die 24. Vier-Rassen-Eliteschau eröffnet. Olivier Buchs, Aussendienstmitarbeiter von Holstein Switzerland aus Posieux, begrüsste die Anwesenden, bevor die ersten drei Tiere den Ring betraten. In der 1. Abteilung setzte sich Sonnenhof Dandy Kilana von Michel Fürer aus Niederbüren durch.

In der 2. Abteilung mit vier Kühen fiel die Wahl von Richter Lionel Dafflon aus Autigny auf C P P Atwood Talassa von Beat von Rickenbach aus Steinerberg. Die Vertreterin aus dem Gastkanton Schwyz sicherte sich nicht nur den Abteilungssieg, sondern auch den Titel Miss Olma Holstein. Besonders beeindruckt zeigte sich Dafflon von der hervorragenden Euterqualität. Dass Talassa diese trotz einer bereits erbrachten Lebensleistung von 92'813 kg Milch vorweisen kann, machte ihren Auftritt umso bemerkenswerter.

Frosinone wiederholt ihren Erfolg von 2023

Mit den Swissfleckvieh-Kühen folgte die 3. Abteilung. Sandra Staub-Hofer, Bereichsleiterin Herdebuch bei swissherdbook, begrüsste die drei Tiere im Ring. Den Sieg holte sich Savard Hispanola von Hans und Adrian Bingesser aus Muolen. Die bereits in der 11. Laktation stehende Kuh mit über 91'000 kg Lebensleistung wusste insbesondere mit ihrem breiten Hintereuter zu überzeugen.

Anschliessend standen vier Red Holstein-Kühe im Mittelpunkt. In dieser 4. Abteilung entschied sich Dafflon für Gut’s Attraction Frosinone von Stefan Bleuler-Gut aus Birmensdorf. Ihr harmonischer Körperbau sowie die Breite und Höhe des Hintereuters gaben den Ausschlag. Auch bei der anschliessenden Championwahl zur Miss Olma Swissfleckvieh / Red Holstein behielt Frosinone die Nase vorn. Damit durfte sie sich nach 2023 bereits zum zweiten Mal mit dem begehrten Miss-Titel schmücken.

Carola sichert sich den Jersey-Titel

Bevor die Jersey-Kühe ihren Auftritt hatten, stellte Christian Steiner, Vorstandsmitglied von Swiss Jersey, die Rasse kurz vor. Mit Toni Kempf aus Attinghausen übernahm zudem ein neuer Richter die Bewertungen. Er war für die Jersey- und Braunviehabteilungen zuständig.

Bei den Jersey-Kühen konnte ERLIgen Casiono Carola von Werner Kenel aus Arth im Gastkanton Schwyz gleich zwei Auszeichnungen sichern. Die enorm leistungs- und gehaltsstarke Carola (Ø 5 Lakt. 8304 kg 5.6 % Fett 4.2 % Eiweiss) gewann ihre Abteilung und wurde zur Miss Olma Jersey gekürt. Ausschlaggebend waren für Kempf insbesondere ihre Beckenlage und Beckenneigung, die Euterverbindung sowie der Nacheuterabschluss.

Original Braunvieh überzeugt mit Qualität und Ausstrahlung

Nach der Begrüssung durch Hans-Jörg Meier und Heini Stricker gehörte der Ring dem Original Braunvieh. Den Auftakt machten in der 6. Abteilung die Kühe in der 1. und 2. Laktation. Nach einem knappen Entscheid setzte Kempf die Rasimus-Tochter Lisi von Sepp Fuchs aus Gonten an die Spitze. Besonders ihre Euterverbindungen und der Widerrist überzeugten den Richter.

Auch die 7. Abteilung bot ein hohes Niveau. Kempf bezeichnete sie als «von vorne bis hinten sensationell». Den Sieg sicherte sich Uwe Uberta von Theo und Fabienne Marty aus Goldau. Die Kuh setzte ihren Erfolg in der Championwahl fort und durfte schliesslich den Titel Miss Olma OB entgegennehmen.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte während der 7. Abteilung ein besonderer Gast. Der dreijährige OB-Stier Uvo von Oswin Betschart-Marty aus Muotathal zeigte sich dem Publikum im Ring und hinterliess ein eindrückliches Bild.

Brown Swiss zeigen ihre Stärken im Euter

In der 8. Abteilung standen die erstlaktierenden Brown Swiss-Tiere im Fokus. Aus der euterstarken Konkurrenz ging Sutter’s BS Jinxer Selina von Dominik Sutter aus Appenzell als Siegerin hervor. Sie überzeugte mit einem breiten Hintereuter und Becken, einem idealen Sprunggelenkwinkel sowie einem langen Voreuter. Zudem war sie Teil der präsentierten Zuchtfamilie.

In der 9. Abteilung wurden die jüngeren Kühe in der zweiten Laktation beurteilt. Hier stand Häcki’s Top Barca Bineila von Karl Häcki aus Hausen am Albis an der Spitze. Kempf bezeichnete sie als «herrliche Kuh». Ihre durchgehende Breite im Körperbau, das Euter und das ausgeprägte Zentralband überzeugten ihn.

Bei den älteren Zweitlaktierenden der 10. Abteilung fiel die Wahl auf Bachmann’s BS Rocky Rohda von der GG Bachmann aus Seewen. Die feine, milchtypische Kuh überzeugte sowohl im Rahmen und Becken als auch mit ihrem Euter.

In derselben Abteilung wurde zudem die Miss Genetik ausgezeichnet. Diesen Titel sicherte sich RICKENBACH Rocky Walera von Beat von Rickenbach aus Steinerberg, die in ihrer Abteilung den 4. Platz belegte. Mit einem Gesamtzuchtwert von 1228 und einer abgeschlossenen zweiten Standardlaktation von 12'021 kg Milch bei 137 Leistungspunkten und einem Betriebsschnitt von 111 unterstrich sie ihre züchterischen Qualitäten.

In der 11. Abteilung trafen sechs Kühe in der 3. Laktation aufeinander, die alle von unterschiedlichen Vätern abstammten. Den besten Eindruck hinterliess Volkens Ronaldo Ronja von David Schmid aus Ausserberg. Die Vertreterin aus dem letztjährigen Gastkanton Wallis punktete mit ihrem hoch angesetzten und breiten Euter.

Bei den Kühen in der 4. Laktation der 12. Abteilung gab es für Kempf eine klare Siegerin. Die rahmenstarke Huge-Tochter Tosca von Christian Dörig aus Haslen AI überzeugte den Richter auf ganzer Linie. Sie wurde zur Abteilungssiegerin gekührt.

Den Abschluss der Einzelabteilungen bildeten die Kühe in der 5. und 6. Laktation. Hier setzte sich Alpin BS Bender Saskia von der Familie Diethelm aus Tuggen durch. Kempf hob ihren markanten Widerrist, den starken Rahmen und die ideale Beckenneigung hervor.

Den Schöneutertitel erhielt in alles Brown-Swiss Abteilungen jeweils die erstplatzierte Kuh.

Rohda holt sich die Krone bei den Brown Swiss

Für die abschliessende Wahl zur Miss Olma BS 2026 kehrten jeweils die beiden Erstplatzierten der Brown Swiss-Abteilungen in den Ring zurück. Aus dieser hochkarätigen Auswahl ging Bachmann’s BS Rocky Rohda als Siegerin hervor. Damit ging der begehrte Miss-Titel in den Kanton Solothurn.

Zur Vize-Miss kürte Kempf Sutter’s BS Jinxer Selina von Dominik Sutter aus Appenzell. Die breite Kuh hatte bereits in der ersten Brown Swiss-Abteilung auf sich aufmerksam gemacht. Den Titel Mention Honorable erhielt die ausbalancierte Volkens Ronaldo Ronja. Sie hatte schon an der OLMA 2025 ihre Abteilung für sich entschieden.

Zuchtfamilie und langlebige Leistungskühe beeindrucken

Nicht nur die Einzelwettbewerbe boten dem Publikum besondere Höhepunkte. Zwischen den Abteilungen präsentierten Dominik und Karin Sutter aus Appenzell die Zuchtfamilie Salomon Soraya. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse konnten fünf der insgesamt sechs Töchter von Soraya im OLMA-Ring gezeigt werden.

Mit 89 Punkten war die Familie als beste Schweizer Zuchtfamilie des Jahres bewertet worden. Besonders hervorzuheben sind der Milchwert (18 Punkte), die Leistungspunkte im Verhältnis zum Betriebsdurchschnitt (5 Punkte), die Zellzahlen (4 Punkte) sowie das Exterieur (46 Punkte). Gerade die Exterieurqualitäten wurden an der Eliteschau erneut eindrücklich bestätigt. Drei der sechs Tiere nahmen an den Wettbewerben teil und alle drei erreichten einen Podestplatz. Damit zeigte sich einmal mehr, wie erfolgreich die leistungsstarke Soraya ihre Qualitäten in der Milchleistung und im Exterieur an ihre Nachkommen weitergegeben hat.

Einen weiteren Höhepunkt bildete der Auftritt von sechs Kühen mit einer Lebensleistung von über 100'000 kg Milch. Hans-Jörg Meier würdigte die wirtschaftlich wertvollen Tiere als «Königinnen der OLMA».

Angeführt wurde die Gruppe von der William-Tochter Lori von Thomas Schweizer aus Egg (Flawil). Die 14-jährige Kuh befindet sich in der 8. Laktation und hat bereits über 137'000 kg Milch produziert. Über ihre acht Standardlaktationen erreichte sie eine durchschnittliche Milchleistung von 12'800 kg. Zahlen, die ihre aussergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit unterstreichen. Gemeinsam mit den weiteren fünf 100'000er-Kühen zeigte Lori eindrücklich, welche Leistungen hinter einer langen und erfolgreichen Milchviehkarriere stehen. Auch Hans-Jörg Meier zeigte sich von diesen aussergewöhnlichen Tieren sichtlich beeindruckt.

OLMA-Eliteschau: Auszug der Rangliste

Rang

Name

Vater

Lakt.

Aussteller

Ort

  1. Abteilung, Holstein jüngere

1

KILANA

Dandy-ET

1

Michel Fürer

Niederbüren SG

2

HELSA

Crushabull

1

Dominik Sätteli

Mörschwil SG

  1. Abteilung, Holstein ältere

1

TALASSA

Atwood-ET

5

Beat von Rickenbach

Steinerberg SZ

2

CRESTA-ET

Augustus

3

René Eigenmann

Berg SG

Miss Olma Holstein

 

TALASSA

Atwood-ET

5

Beat von Rickenbach

Steinerberg SZ

  1. Abteilung, Swiss Fleckvieh

1

HISPANOLA

Savard-ET

11

Hans + Adrian Bingesser

Muolen SG

2

RED ROSE

Lorbas

2

Hansjürg Hebeisen

Herisau AR

3

HORTENSIA

Hardy

4

Mathias Rüegg

Uznach SG

  1. Abteilung, Red Holstein

1

FROSINONE

Attraction

4

Stefan Gut-Bleuler

Birmensdorf ZH

Miss Olma Fleckvieh

 

FROSINONE

Attraction

4

Stefan Gut-Bleuler

Birmensdorf ZH

  1. Abteilung, Jersey & Miss Olma Jersey

1

CAROLA

Casino-ET

6

Werner Kenel

Arth SZ

  1. Abteilung, Original Braunvieh jüngere

1

LISI

Rasimus

1

Sepp Fuchs

Gonten AI

3

VENUS

Atlantic

2

Urs Hartmann

Arnegg SG

6

ERIKA

Wenger

1

Patrik Steuble

Appenzell AI

  1. Abteilung, Original Braunvieh ältere

1

UBERTA

Uwe

3

Theo + Fabienne Marty

Goldau SZ

6

GUGGER

Mogli

3

Jakob Frick

Schachen b. Herisau AR

Miss Olma Original Braunvieh

 

UBERTA

Uwe

3

Theo + Fabienne Marty

Goldau SZ

  1. Abteilung, Brown Swiss 1. Lakt.

1

SELINA

Jinxer

1

Dominik Sutter

Appenzell AI

5

ZIPRESSE

Ray

1

Heini Stricker

Mörschwil SG

8

LARA

Pete-ET

1

Mathias Jud

Necker SG

9

DAISY

Collaps

1

Patrizia Hobi

Flums Hochwiese SG

  1. Abteilung, Brown Swiss 2. Lakt. jüngere

1

BINEILA

Barca

2

Karl Häcki

Hausen a. Albis ZH

7

LINDA

Owen

2

Christian Bischofberger

Schönengrund AR

8

BROOKLYN

Brice-ET

2

Albert Peter

Lienz SG

  1. Abteilung, Brown Swiss 2. Lakt. ältere

1

ROHDA

Rocky

2

GG Bachmann

Seewen SO

2

SINDI

Brice-ET

2

Christoph Inauen-Hörler

Appenzell AI

3

NADIA

Noro-ET

2

Daniel Stricker

Niederwil SG

7

OCTAVIA

Owen

2

Sonja Gmünder + Andreas Signer

Appenzell Meistersrüte AI

  1. Abteilung, Brown Swiss 3. Lakt.

1

RONJA

Ronaldo-ET

3

David Schmid

Ausserberg VS

5

DIANA

Cook-ET

3

Andreas Wittenwiler

Nesslau SG

  1. Abteilung, Brown Swiss 4. Lakt.

1

TOSCA

Huge-ET

4

Christian Dörig

Haslen AI

4

BIJOU

Elmstar

4

KDähler Farm

Muolen SG

5

SAMBIA

Superstar

4

Hubert Kühne

Goldingen SG

  1. Abteilung, Brown Swiss 5. & 6. Lakt.

1

SASKIA

Bender-ET

5

Familie Diethelm

Tuggen SZ

3

SORAYA 2

Salomon

5

Dominik Sutter

Appenzell AI

5

PATTY

Pete-ET

5

Marco Wildhaber

Flumserberg SG

7

ZAMIRA

Columbus

6

Sonja Gmünder + Andreas Signer

Appenzell Meistersrüte AI

Miss Olma Brown Swiss

1

ROHDA

Rocky

2

GG Bachmann

Seewen SO

1

SELINA

Jinxer

1

Dominik Sutter

Appenzell AI

1

RONJA

Ronaldo-ET

3

David Schmid

Ausserberg VS

 

OLMA  2025           

Rangliste Eliteschau

Rangliste Blüem- und Gurtschau

Unter der grauen Nebeldecke über dem OLMA-Areal konnten die Teilnehmerinnen der Eliteschau glänzen. Die beiden Richter der 23. Vier-Rassen-Eliteschau haben aus 77 Tieren, unterteilt in die Rassen und Zuchtrichtungen Holstein, Fleckvieh, Jersey, Brown Swiss und Original Braunvieh, die Exterieur-Stärksten auserkoren und gewürdigt.

Text: Livia Meier      Bilder: Braunvieh Schweiz

Die Vier-Rassen-Eliteschau wurde von Sandra Staub-Hofer, Mitglied der Geschäftsleitung von swissherdbook, eröffnet. Die 1. Abteilung bestand aus zwei Simmentaler Kühen. Staub-Hofer betonte den Schweizer Ursprung und die heutige weltweite Verbreitung der Rasse Simmental. Als Richter der Fleckvieh- und Holstein-Tiere amtete Christian Schuwey aus Jaun. CONNY von Dubosson Pierrot aus Troistorrents konnte sich gegen ihre Mitstreiterin GEMMI von der BG Andenmatten + Bellwald auf Eisten durchsetzen. Die Qualitäten im Becken, Fundament und Euter verhalfen ihr später auch zum Titel Miss Olma Fleckvieh.

Walliser Triumph bei den Holstein-Tieren

Während die jüngeren Holstein-Tiere der 3. Abteilung in den Ring einliefen, stellte Oliver Buchs von Holstein Switzerland die Rasse Holstein kurz vor und hob ihre konsequente Selektion auf Milchmenge und Futterverwertung hervor. Die Abteilung 3 konnte Stockhorn’s Delta-Lambda DESTENY von Nicolas und Carmen Lötscher, Unterbächen gewinnen. Für sie sprach ihre breite Brust, das breite Becken und Hintereuter sowie die Zitzenstellung. In der 4. Abteilung Holstein / Red Holstein hat Schuwey mit Les Gérys Atomium KARENE von Gex-Fabry Dominique + Fils aus Muraz eine klare Siegerin gefunden. KARENE wurde dann auch zur Miss Olma Holstein gewählt und holte somit den Titel in den Gastkanton Wallis.

Eleganz und Leistungsstärke bei den Jersey

Christian Steiner, Vorstandsmitglied von Swiss Jersey, hat beim Auftritt der Jersey-Kühe die ursprünglich von der Englischen «Jersey-Insel» stammende Jersey-Rasse kurz vorgestellt.  Neu im Ring war zudem Beat Betschart aus Menzingen, welcher mit seiner Frau Tanja als Ringwoman die Jersey- sowie Braunviehabteilungen richtete. Die Abteilung und somit auch den Titel Miss Olma Jersey gewann die fünftlaktierende Schaerbrook Casino SELINA von Niklaus Wittwer, Hettlingen (ZH).  Richter Betschart begründete mit der optimalen Grösse von SELINA, ihrem einwandfreien Fundament und ihrem nach 5 Abkalbungen immer noch gut in die Kuh eingebauten Euter.

Stier durchmischt die OB-Abteilung

In der 6. Abteilung wurde neben den Kühen ein prächtiger Brown Swiss Stier in die Arena geführt. Pfyngut Optimal GORWETSCH von Thomas Elmiger, Susten, wurde aus dem Gastkanton Wallis an die Olma transportiert. Schon in den Stallungen wirkte GORWETSCH wie ein Magnet auf die Besuchenden. In der Arena konnte er sich von seiner besten Seite präsentieren. Der 3-jährige, gut entwickelte Stier wiegt rund eine Tonne und hat ein feines Fundament, eine stabile obere Linie und eine ideale Beckenneigung. Am Stierenmarkt in Zug wurde er mit 4-5-4/92 benotet.

Zusammen mit GORWETSCH betraten 7 Original Braunvieh Kühe den Ring. Die Kommentatoren der Braunvieh Tiere waren Hans-Jörg Meier, Präsident Braunvieh St. Gallen und Heini Stricker, Präsident der OLMA-Tierausstellungskommission. Das Original Braunvieh beschrieben sie als robuste Zweinutzungsrasse, bei welcher man die Milch- und Fleischleistung fördert..

In der 6. Abteilung hatte die drittlaktierende Orbiter ORANIA von Ruedi Kälin, Bennau die Nase vorne. Die komplette Kuh zeigte eine extreme Brustbreite, ein funktionelles Becken und viel  Klauensatz. ORANIA gewann damit auch den Miss Olma OB-Titel. Die bestplatzierte Kuh aus Eigenzucht Gaio GIOIA stand auf Platz 2 und gehört Christoph Rhyner, Nassen.

Viel Milch der jungen Kühe

In der Abteilung 7 präsentierten sich acht hoffnungsvolle Brown Swiss Kühe. Beat Betschart platzierte die Tessiner Kuh Taddei Top TI Owen GUCCI von Taddei Danilo e figli, Leontica an der Spitze. Überzeugt hat die sehr milchbetonte Kuh mit ihrem langen, drüsigen Voreuter, dem hoch aufgehängten Hintereuter und der Zitzenplatzierung vorne. 

In der nächsten Abteilung dominierte hobi’s-topswiss Haegar STELLA von Patrizia Hobi aus Flums. STELLA zeigte sich mit ihrem feinen Hals und Kopf, offenen runden Rippen und dem guten Sprunggelenk in bestem Licht. Neben dem Sieg der 8. Abteilung gewann STELLA auch den Miss Genetik-Titel mit einem Gesamtzuchtwert von 1224.  Die enorm leistungsstarke STELLA wird ihre erste Laktation mit über 9'400 kg Milch abschliessen. Den Schöneutertitel der Abteilung gewann die Zweitplatzierte Bormio DELEILA von Albert Peter, Lienz. Betschart sprach von einem gewaltigen Euter, welches hinten enorm breit war. DELEILA hat in den ersten beiden Wägungen durchschnittlich über 48 kg Tagesmilch gegeben.

Der Sieg der 9. Abteilung ging ins Wallis. Aufgrund Nuancen entschied sich Betschart für Volkens Ronaldo RONJA in zweiter Laktation, von Alex Volken, Gengiols. Beat Betschart beschrieb RONJA als null Fehler Kuh mit idealer Beckenneigung, feinem Fundament und einem wunderbar eingebauten Euter.

Die kleine, aber feine Abteilung 10 mit drittlaktierenden Kühen gewann Halter’s Arrow ALASKA von Karl Häcki und Erwin Langensand, Dallenwil. ALASKA ist eine sehr lange Kuh mit einem idealen Becken und einem langen Voreuter. Den Preis der besten Kuh aus Eigenzucht gewann die zweitplatzierte Telli’s Elmstar OLYMPIA von Hans-Jakob Telli, Trin Mulin.

Titel geht ins Appenzellerland

In der Abteilung 11 konnten sich vier sehr produktive Kühe in 4. Laktation präsentieren. Mit Tischhauser’s Pete ALESSIA von Hansueli Lanker, Waldstatt gewann die Vize Miss Olma 2024 die Abteilung sowie den Schöneutertitel. Ihr enorm breites Euter beweist die Milchleistung von über 13'000kg Milch in der 3. Laktation. Betschart hob zudem ihre Beckenbreite und ihre Zitzen ins Rampenlicht.

 

Die letzte Abteilung mit Kühen zwischen der 4. und der 6. Laktation beeindruckte mit ihren Eutern, welche alle über dem Sprunggelenk endeten. Gewinnen konnte Roffler’s Alasko PRISMA von Thomas Roffler-Flütsch aus Grüsch mit ihren offenen Rippen, einer guten oberen Linie u

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